Im BAD werden zur Berechnung der BFS (Kugeloberfläche, die der Hornhautgeometrie am nächsten kommt) sämtliche Höhendaten innerhalb eines Kreises mit 8 mm Durchmesser herangezogen. Ziel ist es dabei, verdächtige Höhenwerte der Hornhautvorder- oder -rückfläche zu erkennen. Bei der Berechnung der EBFS werden die Höhendaten innerhalb desselben Kreises herangezogen, allerdings unter Aussparung einer Region um die dünnste Stelle der Hornhaut (TP) herum. Nachdem TP gefunden wurde, wird ein Kreis (von meist 3,5 mm) um TP herum gezogen und die Kreisfläche aus der Berechnung der Referenzfläche EBFS ausgeschlossen. Bei einer normalen Hornhaut ist zwischen den mit der BFS bzw. der EBFS generierten Karten nahezu kein Unterschied zu sehen. Bei einer frühen Ektasie allerdings, die im zentralen Bereich eine Erhöhung (und abweichende Krümmung) aufweist, fällt die Referenzfläche der EBFS um die dünnste Stelle herum flacher aus und erleichtert dadurch die Erkennung dieser Erkrankung im Frühstadium.
