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Corvis® ST

Analyse der cornealen biomechanischen Response, Tonometrie und Pachymetrie

  • Ultra-Highspeed-Kamera
  • 8mm horizontaler Schnitt
  • Mehr als 4 000 Bildern pro Sekunde
  • Überblick
  • Fallbeispiel
  • Biomechanische Eigenschaften
  • Videos
  • FAQ
  • Spezifikationen
  • Service
  • Ansprechpartner
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Analyse der cornealen biomechanischen Response, Tonometrie und Pachymetrie

Das OCULUS Corvis® ST ist ein Non-Contact-Tonometer mit Ultra-Highspeed-Kamera. Es zeigt die Reaktion der Hornhaut auf den Luftimpuls in einer kurzen Filmsequenz mit mehr als 4 000 Bildern pro Sekunde.

Doch das Corvis® ST ist nicht nur Tonometer. Es verbindet Tonometrie und Pachymetrie und setzt insgesamt neue Standards in der Augenheilkunde. Denn gegenüber der reinen Augeninndruckmessung ermittelt es den biomechanisch korrigierten Augeninnendruck (biOP) und liefert damit Werte, die gegenüber konventionellen Verfahren (z. B. Applanationstonometrie) näher am physiologischen IOP liegen.

Ob Glaukom oder Keratokonus: Das OCULUS Corvis® ST trägt mit seiner revolutionären Biomechanischen Glaukom Faktor (BGF) Software, erheblich zur Glaukom-Früherkennung bei. Der Corvis Biomechanische Index (CBI) – eine spezielle Screening Report Software – liefert alles, was zur Keratokonuserkennung notwendig ist. Beide Softwarepakete setzen sämtliche Befunde in den Vergleich zu normativen Daten. Das erhöht für den Augenarzt die Sicherheit der Untersuchung und liefert in nur einem Messvorgang ein umfassendes und exaktes Bild.

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OCULUS Corvis® ST

Funktionen

NEU: BEST-Display

Das BEST Display (Homburg Biomechanical E-STaging Display) ist ideal zur Überwachung biomechanischer Veränderungen im Zeitverlauf. Es ermöglicht die Progressionsanalyse eines Keratokonus, basierend auf einer Bezugsmessung.

Eine weitere wichtige Funktion des neuen BEST Displays ist die Überprüfung des Behandlungserfolges nach Crosslinking. Während topografische Veränderungen erst nach mehreren Monaten auftreten, können biomechanische Veränderungen mit dem Corvis® ST bereits vier Wochen nach dem Eingriff gemessen werden.

Das Fortschreiten des Keratokonus muss in einem sehr frühen Stadium erkannt werden, wenn ein schwerer Sehverlust verhindert werden soll.

Biomechanisch korrigierter Augeninnendruck (bIOP)

Genauere IOD-Werte, weniger beeinflusst durch Biomechanik und Hornhautdicke – mühelos lassen sich die Werte erfassen und interpretieren. Auch die IOD-Verlaufskontrolle ist auf den ersten Blick ersichtlich. Die Korrektur des IOD basiert auf der Hornhautdicke, dem Alter und der biomechanischen Response der Hornhaut. Dank des Messprinzips wird die IOD-Messung nicht durch den Tränenfilm beeinflusst.

Corvis Biomechanischer Index (CBI)

Umfassendes biomechanisches Screening und Keratokonus-Erkennung – Die Vinciguerra Screening Report Software zeigt die Befunde des Patienten im Vergleich zu normativen Daten, aufbereitet in einer überschaubaren Grafik.

Tomographischer Biomechanischer Index (TBI)

Integration von Pentacam® Daten für ein tomographisch-biomechanisches Assessment. Die Kombination macht’s: Der TBI wird über eine Methode der künstlichen Intelligenz berechnet, um die Erkennung von Ektasien zu optimieren. Durch die Kombination tomographischer Daten der Pentacam® mit biomechanischen Daten des Corvis® ST kann die Sensitivität und Spezifität der Erkennung von Risikopatienten für die Entwicklung einer Ektasie nach refraktiver Chirurgie noch weiter verbessert werden.

Glaukom-Screening-Software

Diese bahnbrechende Software ermöglicht ein einfaches Glaukom-Screening auf Grundlage der biomechanischen Reaktion. Damit bietet sie einen neuen Ansatz zur Erkennung des Normaldruck-Glaukoms, unabhängig vom IOD. Die Erkennung eines Normaldruck-Glaukoms stellt in der klinischen Praxis eine große Herausforderung dar. Von Messungen des Augeninnendrucks erhält man keinen Hinweis auf ein erhöhtes Glaukomrisiko, und auch der Sehnervkopf kann relativ unauffällig aussehen.

Erst vor kurzem konnte gezeigt werden, dass biomechanische Eigenschaften bei der Erkennung eines Normaldruck-Glaukoms als druckunabhängiger Risikoindikator dienen kann. Auf dieser Grundlage wurde der Biomechanische Glaukom Faktor (BGF) entwickelt.

Der BGF ist ein äußerst früher Indikator für das Risiko eines Normaldruck-Glaukoms, der Sie zuverlässig die bestmöglichen Entscheidungen für Ihre Patienten treffen lässt.

Hornhaut-Visualisierung Scheimpflug-Technologie

Das revolutionäre Corvis® ST nimmt die Reaktion der Hornhaut auf einen definierten Luftimpuls mit einer neuentwickelten High-Speed-Scheimpflugkamera auf. Mit einer Bildrate von über 4 300 Bildern pro Sekunde erlaubt die Kamera eine hochpräzise Messung des IOD und der Hornhautdicke. Auf Grundlage eines Videos aus 140 Einzelbildern, aufgenommen innerhalb von 31 ms nach Einsetzen des Luftimpulses, ermöglicht das Corvis® ST eine detaillierte Beurteilung der biomechanischen Eigenschaften.

Mit Hilfe der Informationen aus der biomechanischen Response der Hornhaut wird ein biomechanisch korrigierter Augeninnendruck (bIOP) berechnet. Zusätzlich wird eine Erkennung von Ektasien wie Keratokonus in einem sehr frühen Stadium ermöglicht. Biomechanische Eigenschaften spielen auch bei der Entwicklung und dem Verlauf eines Glaukoms eine wichtige Rolle.

DCR: Dynamic Corneal Response

Mit dem DCR-Display erhalten Sie vielfältige Einblicke in die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut. Die Software analysiert detailliert die 140 Scheimpflugbilder, die während der Deformation der Hornhaut aufgenommen werden. Die Parameter, die diese Deformations-Charakteristika beschreiben, geben Auskunft darüber, ob es sich um eine biomechanisch stabile oder eine weiche Hornhaut handelt. Ebenfalls enthalten sind der Corvis Biomechanische Index (CBI) und Tomographische Biomechanische Index (TBI).

Video per E-Mail aufs Kundenhandy

Mit dieser neuen Funktion können Sie sowohl die Augeninnendruck- und Hornhautdickenwerte als auch die beeindruckenden Videos per E-Mail an Ihre Patienten verschicken. Auch ein Hinweis auf einen eventuellen nächsten Kontrolltermin ist in diesem Dokument vorhanden. Auf diese Weise können Sie – gerade auch jüngere Patienten – von der Notwendigkeit eines Glaukomscreenings und regelmäßigen Kontrollterminen überzeugen. Mit der High-End Diagnostik des Corvis® ST stellen Sie Ihre Leistung und Ihr Hightech-Equipment in den Fokus.

Mess- und Darstellungsmöglichkeiten

  • Deformations Amplitude
  • Applanations-Länge
  • Geschwindigkeit der Hornhautbewegung
  • IOD-Messung
  • Messung der Hornhautdicke
  • Scheimpflugbilder der 1. und 2. Applanation der Hornhaut
  • Slow-Motion Video der cornealen Deformation infolge des Luftimpulses
  • Non-Contact Tonometer in Kombination mit einer Ultra-High-Speed Kamera zur Visualisierung und Messung der Deformation der Hornhaut auf einen Luftimpuls (4 330 Bilder / Sek.)

Corvis® ST – Heute schon das Werkzeug für morgen

Das Corvis® ST ist jetzt in verschiedenen Softwareversionen erhältlich. So können Sie günstig einsteigen und erhalten ein Tonometer/Pachymeter inklusive Videofunktion und einer neuen E-Mail-Funktion zur Versendung der Videos auf ein mobiles Endgerät Ihres Patienten. Das Dynamic Corneal Response Display (DCR) und auch das Biomechanical Glaucoma Faktor Display (BGF) mit Informationen über die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut können Sie später nachrüsten.

Funktionen Corvis® ST
IOD/Pachymetrie
Pachymetrie-Progression
Highspeed-Video der Cornea
E-Mail-Funktion zum Versenden der Videos
DCR-Software inkl. CBI und TBI optional
Glaukom-Screening-Software optional

Fallbeispiel

Glaukom-Screening

Glaukom-Screening

Dieses Glaukom hätte man schnell übersehen können.
Ein Fallbeispiel aus meiner Praxis:

Prof. Dr. med. Carl Erb Glaukom-Spezialist, Berlin

Eine 57-jährige Patientin stellte sich zur Routineuntersuchung vor. Die Patientin wies beidseitig einen normalen applanatorisch gemessenen Augeninnendruck von 14 mmHg auf. Die Untersuchung der Sehnerven ergab einen weitgehend unauffälligen Befund mit einer leicht erhöhten Cup-Disc-Ratio bei einer normal großen Papille.

OD OS
GAT IOP 14 mmHg 14 mmHg
IOP-NCT 13 mmHg 13 mmHg
Cup-Disc-Ratio 0,6 0,7

Diagnose des Normaldruck-Glaukoms dank des Corvis® ST

Die Kontrollmessung mit dem Corvis® ST zeigte jedoch eine auffällige Biomechanik mit einem klar erhöhten Biomechanischen Glaukom Faktor (BGF). Trotz des normalen Augeninnendrucks bestand somit ein hoher Verdacht auf ein Normaldruck-Glaukom. Die anschließende Gesichtsfelduntersuchung bestätigte den Verdacht mit einem lokalen, tiefen Skotom auf beiden Seiten.

Diagnose des Normaldruck-Glaukoms dank des OCULUS Corvis® ST

Fazit: Befund eines Normaldruck-Glaukoms mit tiefem, lokalem Skotom. Initial war nur die corneale Biomechanik auffällig.

Biomechanical Glaucoma Factor

Biomechanische Eigenschaften

Warum sind biomechanische Eigenschaften so wichtig?

Warum sind biomechanische Eigenschaften so wichtig?

Das Corvis® ST in der Glaukomdiagnostik

Mit dem Corvis® ST können gleichzeitig der IOD, die Hornhautdicke und die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut gemessen werden. Basierend auf diesen Daten kann mit dem Corvis® ST ein hochgenauer IOD-Wert bestimmt werden, der dem wahren Augeninnendruck sehr nahe kommt. Mit dem Corvis® ST kann zudem der Einfluss der biomechanischen Eigenschaften auf konventionelle IOD-Messungen bestimmt werden.

Screening für corneale Ektasien mit dem Corvis® ST

Durch eine Hornhautektasie sind die viskoelastischen Eigenschaften der Hornhaut verändert. Diese Veränderungen können mit dem Corvis® ST analysiert werden.

Visualisierung des Effekts von cornealem Crosslinking mit dem Corvis® ST

Mit dem Corvis® ST ist es möglich, die Auswirkungen von cornealem Crosslinking auf die Deformationseigenschaften der Hornhaut zu visualisieren. Damit hat das Corvis® ST das Potential, die Auswirkungen von cornealem Crosslinking auf die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut zu quantifizieren.

Videos

Mehr als ein Tonometer: Glaukom-Screening und Keratokonus-Erkennung mit dem Corvis® ST
Online-Seminar vom 18.06.2020 mit Prof. Dr. Carl Erb, Augenklinik Wittenbergplatz, Berlin

FAQ

Der BGF ist ein sehr früher Risikoindikator für Normaldruckglaukom. Es hat sich gezeigt, dass biomechanische Eigenschaften als unabhängiger Risikofaktor für ein Normaldruckglaukom dienen können. Dies war die Grundlage für die Entwicklung des biomechanischen Glaukomfaktors. Der Parameter basiert auf einer logistischen Regressionsformel, die verschiedene biomechanische Response Parameter miteinander kombiniert, um letztendlich zwischen zwei Zuständen (normal vs. Normaldruckglaukom) zu unterscheiden.
Das Corvis® ST ist das erste Gerät in klinischer Praxis, das es ermöglicht, in vivo die Hornhautsteifigkeit zu messen.

Die Hornhaut-Steifigkeit beschreibt die Gesamt-Rigidität des Hornhautgewebes. Es ist ein Maß für den Widerstand der Hornhaut gegen eine elastische Verformung (im Fall des Corvis® ST gegen die elastische Verformung durch den Luftimpuls). Die Biegesteifigkeit wird berechnet anhand der Kraft, die auf ein Material einwirkt, geteilt durch die Verschiebung entlang derselben Achse, in die die Kraft wirkt.

Klinisch ist der Steifigkeits-Parameter, der 2016 von Cynthia Roberts eingeführt wurde, sowohl bei der Keratokonus-Erkennung als auch für die Vorhersage der Glaukom-Progression bedeutsam.

Der biomechanisch korrigierte IOD (bIOP) berücksichtigt die Hornhautdicke, das Alter und die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut. Dies ergibt einen Augeninnendruckwert, der wesentlich weniger stark von diesen Faktoren beeinflusst wird. Erstmals ist es möglich, den IOD auch dann genau zu bestimmen, wenn die Biomechanik der Hornhaut stark verändert ist.

Die Korrekturformel wurde anhand sogenannter finiter Elemente Simulationen abgeleitet. Anhand numerischer Simulationen wurde der Einfluss der Hornhautsteifigkeit, der Hornhautdicke, der Krümmung und der biomechanischen Eigenschaften auf die IOD Messung des Corvis® ST systematisch analysiert. Basierend auf diesen Simulations-Ergebnissen wurde eine analytische Formel abgeleitet, die die Haupt-Einflussgrößen – corneale Biomechanik und Hornhautdicke – kompensiert.

Der bIOP wurde sowohl anhand von experimentellen Studien (Kadaver-Augen) als auch anhand klinischer Studien mehrmals validiert.

Herkömmliche Non-Kontakt-Tonometer sind tränenfilmabhängig, da sie auf einer Reflektion von Infrarotlicht auf dem Tränenfilm basieren. Das Corvis® ST ist das einzige Tonometer weltweit, das Hochgeschwindigkeits-Scheimpflug-Technologie zur Bestimmung des Augeninnendrucks und der Biomechanik verwendet. Die Scheimpflug-Aufnahmen sind tränenfilmunabhängig und werden auch die unzureichende Fixation nicht beeinflusst. Auch hoch irreguläre Hornhäute können noch hochpräzise vermessen werden.
Das Corvis® ST enthält eine sehr große Normdatenbank mit Normdaten für alle DCR Parameter für die verschiedenen Augeninnendrücke. Bei jeder Messung des Corvis® ST wird neben den Biomechanik-Parametern auch der Augeninnendruck und insbesondere der biomechanisch korrigierte IOD bestimmt. Als Ergebnis können die DCR-Messwerte des Patienten mit Normdaten verglichen werden, die anhand der Patienten abgeleitet wurden, die denselben IOD aufweisen wie der aktuell gemessene Patient.
Der CBI wurde entwickelt, um frühe biomechanische Veränderungen bei Hornhaut-Ektasien zu erkennen. Der Parameter basiert auf einer logistischen Regressionsformel, die verschiedene biomechanische Response Parameter (DCR), den Steifigkeitsparameter und das Hornhautdickenprofil entlang des horizontalen Hornhaut-Schnittes einschließt. Bei einer logistischen Regression werden die verschiedenen Parameter miteinander kombiniert, um letztendlich zwischen zwei Zuständen (normal vs. Ektasie) zu unterscheiden.

In einer großen Multizenter-Studie konnte die hohe Genauigkeit des Indexes zur Keratokonus-Erkennung nachgewiesen werden. Bei mehr als 600 Augen betrug die Genauigkeit des CBI zur Keratokonus-Erkennung über 98 Prozent. Darüber hinaus konnte der klinische Nutzen des Parameters auch bei Forme Fruste Keratokonus nachgewiesen werden. In einer Fallserie von Forme Fruste Keratokonus konnte der klinische Nutzen des CBI demonstriert werden, obwohl topographische oder tomographische Parameter komplett unauffällig waren. Diese Fallserie unterstützt die gegenwärtige Theorie, dass lokale biomechanische Veränderungen auftreten, bevor morphologische Auffälligkeiten zu beobachten sind.

Prof. Renato Ambròsio aus Brasilien hat diesen Index mittels modernster Verfahren des „Machine Learnings“ entwickelt. Der Parameter kombiniert tomographische Parameter der Pentacam® mit biomechanischen Parametern des Corvis® ST, um eine maximale Genauigkeit für das Refraktiv-Screening zu erhalten. Basierend auf der sogenannten Random Forest Methode – einem modernem Ansatz des „Machine Learnings“ – wird ein Gesamtscore abgeleitet, der die Prä-Disposition für eine Hornhautektasie widerspiegelt.

Ein Random Forest Index besteht aus 500 verschiedenen Entscheidungsbäumen. Beim TBI verwendet jeder Baum unterschiedliche Kombinationen aus biomechanischen und tomographischen Parametern, um eine Klassifizierung durchzuführen. Der TBI gibt den Prozentsatz der Entscheidungsbäume an, die die Biomechanik und Tomographie als „auffällig“ eingeschätzt haben.

In einer groß angelegten Validierungsstudie hat sich dieser Index als genauer als alle anderen getesteten biomechanischen, tomographischen und topographischen Parameter herausgestellt. Aktuelle Validierungsstudien aus Deutschland, den USA, Brasilien und China kommen zum gleichen Ergebnis.

Jedes Pentacam® Modell kann in Kombination mit dem Corvis® ST zur Berechnung des TBI verwendet werden: die „normale“ Pentacam®, die Pentacam® HR sowie die Pentacam® AXL. Einzige Software-Voraussetzung ist eine Lizenz für die Belin/Ambròsio Software.
Ein Random Forest Modell ist ein moderner Ansatz des „Machine Learnings“ zur Klassifizierung. Er besteht in der Regel aus 500 verschiedenen, nicht-korrelierten Entscheidungsbäumen.

Ein Entscheidungsbaum ist ein hierarchisches „baumartiges“ Modell von aufeinanderfolgenden Entscheidungen. Ausgehend von seiner Wurzel folgt er verschiedenen „Ästen“ bzw. Vergabelungen, denen – basierend auf verschiedenen Entscheidungsregeln – gefolgt wird. Am Ende des Baums, den „Blättern“, erfolgt letztendlich die Klassifizierung in verschiedene Zustände. Ein Problem mit einem einzelnen Entscheidungsbaum ist, dass die Vorhersage entweder zu 100 Prozent richtig oder zu 100 Prozent inkorrekt ist.

Daher umfasst ein Random Forest 500 verschiedene Entscheidungsbäume. Jeder dieser Bäume besteht aus einer unterschiedlichen Kombination von Parametern und Entscheidungsregeln. Zur finalen Klassifizierung gibt jeder einzelne Baum seine „Entscheidung“ ab und der Prozentsatz der Bäume mit derselben Klassifizierung wird errechnet. Anstelle einer Klassifizierung eines einzelnen Baums tritt so die „demokratische“ Mehrheitsentscheidung aller Bäume.

Video: Prof. Ambrósio erklärt den Ausdruck Random Forest (Englisch)

Technische Daten

Tonometer

Messbereich 6 bis 60 mmHg
Messabstand 11 mm
Internes Fixationslicht Rote LED
Scheimpflugkamera

Bildrate 4.330 Bilder pro Sekunde
Messareal 8.5 mm horizontal
Pachymeter-Messbereich 300 – 1.200 μm
Messpunkte 576 pro Bild
Lichtquelle Blaue LED (470 nm, UV-frei)
Technische Angaben

Spannung 100 – 240 V AC
Frequenz 50 – 60 Hz
Max. Leistungsaufnahme 26 W
Maße und Gewicht

Abmessungen (B x T x H) 266 x 538 x 495 – 525 mm
Gewicht ca. 14 kg

Service

Akademie

Keratograph 5M Anwender-Seminar

Datum: 05.09.2022 - 06.09.2022
Ort: Wetzlar

Management Trockenes Auge

Datum: 07.09.2022
Ort: Wetzlar

Sehtest-Seminar

Datum: 09.09.2022
Ort: Hamburg

Perimetrie-Seminar FeV/G 25

Datum: 10.09.2022
Ort: Hamburg

Kinderoptometrie – kinderleicht

Datum: 13.09.2022 - 14.09.2022
Ort: Wetzlar

Auge und Optik

Datum: 17.09.2022
Ort: Wetzlar

Spaltlampe 1 - Technik leicht erklärt

Datum: 19.09.2022
Ort: Wetzlar

Spaltlampe 2 - Vorderer Augenabschnitt im Fokus

Datum: 20.09.2022 - 21.09.2022
Ort: Wetzlar

Myopie verstehen – Einstieg ins Myopie-Management

Datum: 27.09.2022
Ort: Wetzlar

Myopia for Masters - Myopie-Management für Fortgeschrittene

Datum: 28.09.2022
Ort: Wetzlar

Pentacam® Anwender-Seminar

Datum: 28.09.2022
Ort: Berlin

Online-Seminar: Das 1 x 1 der Kinderoptometrie

Datum: 30.09.2022
Ort: Online-Seminar

OCULUS & Optiswiss on Tour

Datum: 05.10.2022
Ort: Leipzig

Professionelle Refraktion mit dem Vissard 3D

Datum: 10.10.2022
Ort: Wetzlar

OCULUS & Hecht on Tour

Datum: 11.10.2022
Ort: München

Spezialist Trockenes Auge

Datum: 12.10.2022
Ort: München

Fahreignungsbegutachtung für den Straßenverkehr

Datum: 14.10.2022
Ort: Frankfurt

Pentacam® Anwender-Seminar

Datum: 19.10.2022
Ort: München

OCULUS & Optiswiss on Tour

Datum: 25.10.2022
Ort: Parkhotel Stuttgart Messe-Airport

Optometrisches Screening

Datum: 07.11.2022 - 08.11.2022
Ort: Wetzlar

Pentacam® Anwender-Seminar für Augenoptiker/Optometristen

Datum: 09.11.2022
Ort: Wetzlar

Keratograph 5M Anwender-Seminar

Datum: 14.11.2022 - 15.11.2022
Ort: Wetzlar

Management Trockenes Auge

Datum: 16.11.2022
Ort: Wetzlar

Perimetrie-Seminar FeV/G 25

Datum: 18.11.2022
Ort: Nürnberg

Farbe in der Diagnostik

Datum: 19.11.2022
Ort: Wetzlar

Sehtest-Seminar

Datum: 19.11.2022
Ort: Nürnberg

Erfolgreich mit optometrischen Premium-Dienstleistungen

Datum: 28.11.2022
Ort: Harmannsdorf

Refraktion Plus

Datum: 02.12.2022
Ort: München

Online-Seminar: Myopie-Progression? Nein Danke!

Datum: 07.12.2022
Ort: Online-Seminar

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